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Zahl der bekannten Diabetes-Fälle in Bayern gestiegen - Neuer Gesundheitsreport des LGL

Meldung vom 18.03.2019 Zahl der bekannten Diabetes-Fälle in Bayern gestiegen - Gesundheitsministerin Huml: Frühzeitige Diagnose sehr wichtig - Neuer Gesundheitsreport des LGL

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Die Zahl der bekannten Diabetes-Fälle in Bayern ist deutlich gestiegen. Darauf hat Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml am Montag hingewiesen. Huml warb zugleich dafür, die Angebote zur Früherkennung von Diabetes zu nutzen. Sie erläuterte: "Wenn Diabetes über längere Zeit unbehandelt bleibt, stellt er eine erhebliche Gefahr für Gefäße und Nerven dar."

Der neue Gesundheitsreport 1/2019 des Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) befasst sich ausführlich mit dem Thema Diabetes mellitus. Darin enthalten sind auch die neuesten Daten der Kassenärztlichen Vereinigung Bayerns (KVB) aus dem Jahr 2017. Demnach liegt bei über einer Million (1,035) gesetzlich Versicherten aus Bayern ein bekannter Diabetes mellitus vor. Übertragen auf die Gesamtbevölkerung ist in Bayern von circa 1,28 Millionen Betroffenen mit einem bekannten Diabetes mellitus auszugehen.

Im Jahr 2011 war laut KVB-Abrechnungsdaten bei etwa 900.000 gesetzlich Versicherten aus Bayern ein Diabetes mellitus bekannt. Übertragen auf die Gesamtbevölkerung war damals in Bayern von circa 1 Million Betroffenen mit bekanntem Diabetes mellitus auszugehen. Mit einem Anteil von 90 bis 95 Prozent ist Diabetes mellitus Typ 2 die häufigste Form der Diabeteserkrankungen.

Diabetes mellitus Typ 2 tritt in der Regel erst im Erwachsenenalter auf und hängt eng mit dem Lebensstil zusammen. Bei Kindern und Jugendlichen in Deutschland liegt dagegen überwiegend der Typ-1-Diabetes vor - eine Autoimmunerkrankung, deren genaue Ursachen derzeit erforscht werden. In Bayern werden intensive Anstrengungen zur Ursachenabklärung unternommen, beispielsweise wird hier die bislang größte Studie zur Früherkennung von Typ-1-Diabetes ("Fr1da") koordiniert.

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