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Telemedizin-Projekt "MeDiLand"

Meldung vom 18.09.2018 Huml fördert Telemedizin-Projekt "MeDiLand" mit rund 330.000 Euro - Bayerns Gesundheitsministerin: Digitalen Wandel für medizinische Versorgung nutzen - Projekt im Gemeindeverbund Spiegelau-Frauenau stärkt ländlichen Raum

Bayerns Gesundheits- und Pflegeministerin Melanie Huml hat am Dienstag in München einen Förderbescheid von rund 330.000 Euro an das Telemedizin-Projekt "MeDiLand" - Medizin Digital zur Versorgung auf dem Land überreicht. Huml betonte: "Die Bayerische Staatsregierung will den ländlichen Raum vor allem für Senioren und Familien attraktiver machen. Dafür haben wir den Wettbewerb 'Digitales Dorf' ausgerufen. Für Südbayern hat der Gemeindeverbund Spiegelau-Frauenau mit seinem Gesamtkonzept den Wettbewerb gewonnen und wird in diesem Rahmen im Gesundheits- und Pflegebereich das Projekt MeDiLand umsetzen."

Ziel des Forschungsprojekts des Gemeindeverbunds Spiegelau-Frauenau und der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) ist die digitale Vernetzung der Leistungserbringer in der Region. Dazu zählen die Hausärztinnen und Hausärzte, die dort angestellten Versorgungsassistentinnen und -assistenten (VERAHs) sowie Pflegeheime, Pflegedienste und Krankenhäuser. Darüber hinaus ist die Vernetzung mit einer Bergschutzhütte geplant, um telemedizinische Unterstützung bei dort auftretenden medizinischen Versorgungsnotwendigkeiten zu erproben. Im Rahmen des Projekts wird zudem der Einsatz von elektronischen Gesundheitsakten im Versorgungsalltag wissenschaftlich untersucht.

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