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Es ist soweit - Start der Bayerischen Demenzagentur

Meldung vom 30.11.2018 Bayerische Demenzagentur startet am 1. Dezember - Bayerns Gesundheits- und Pflegeministerin Huml: Aufgabe ist Ausbau und Vernetzung wohnortnaher Angebote für Menschen mit Demenz

In Bayern sind derzeit rund 240.000 Menschen von Demenz betroffen. Sollte kein medizinischer Durchbruch gelingen, wird ihre Zahl bis 2030 auf rund 300.000 Betroffene ansteigen.

Das bayerische Gesundheits- und Pflegeministerium hat bereits in den vergangenen Jahren den Auf- und Ausbau eines Unterstützungs- und Beratungsnetzes für Menschen mit Demenz gefördert. Bayernweit stehen Betroffenen und Angehörigen rund 990 Angebote zur Unterstützung im Alltag (Betreuungsgruppen, ehrenamtliche Helferkreise, Angehörigengruppen, haushaltsnahe Dienstleistungen, Alltags- und Pflegebegleiter) zur Verfügung.

Huml betonte: "Wohnortnahe Versorgungsangebote sind für Menschen mit Demenz und ihre pflegenden Angehörigen sehr wichtig. Aufgabe der neuen Demenzagentur wird es sein, die regionalen Strukturen auszubauen und Akteure vor Ort besser miteinander zu vernetzen. So wollen wir die betroffenen Menschen und ihre Familien gezielt unterstützen. Mit Angeboten wie Betreuungsgruppen, ehrenamtlichen Helferkreisen oder Alltags- und Pflegebegleitern werden Betroffene unterstützt und ihre Angehörigen spürbar entlastet."

Darüber hinaus gibt es bayernweit über 100 Fachstellen für pflegende Angehörige, die bundesweit einzige Beratungsstelle für seltene Demenzerkrankungen (www.wohlbedacht.de/bayerische-beratungsstelle-fuer-seltene-demenzerkrankungen-bsd) sowie ein Onlineberatungsportal (www.e-beratungsinstitut.de). Zudem fördert das Gesundheits- und Pflegeministerium spezielle Projekte und Konzepte zur Betreuung, wie beispielsweise ambulant betreute Wohngemeinschaften, die die besonderen Bedürfnisse von Menschen mit Demenz berücksichtigen.

Weitere Informationen finden Sie unter www.leben-mit-demenz.bayern.de.

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