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Projekt "TeleSchwindelTriage"

Meldung vom 01.05.2019 TERMINHINWEIS: Huml stellt Projekt "TeleSchwindelTriage" zur besseren Versorgung von Schlaganfallpatienten vor - Bayerns Gesundheitsministerium fördert Telemedizinprojekt mit rund 253.000 Euro

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Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml stellt kommenden Montag (6. Mai) in München das telemedizinische Projekt "TeleSchwindelTriage" zur besseren Versorgung von Schlaganfall- und Schwindelpatienten vor. Im Rahmen des vom bayerischen Gesundheitsministerium mit rund 253.000 Euro geförderten Projektes der München Klinik Harlaching werden die 19 Partnerkliniken des Schlaganfallnetzwerkes "TEMPiS" zur genauen Diagnostik mit Video-Schwindelbrillen ausgestattet. Denn akut auftretender Schwindel kann seine Ursache in einem Schlaganfall haben. Mit Hilfe dieser speziellen Brillen kann ein Schlaganfall als Ursache des Schwindels von Experten in den telemedizinischen Zentren in Harlaching, Regensburg und Altötting über Live-Schalten identifiziert oder ausgeschlossen werden. Gemeinsam mit der Geschäftsführung der München Klinik Harlaching stellt Ministerin Huml "TeleSchwindelTriage" vor am

Montag, 6. Mai, 13:30 Uhr,
München Klinik Harlaching,
Altbau A1, Seminarraum E36, Erdgeschoss,
Sanatoriumsplatz 2, 81545 München.

 

Die hochmoderne Video-Schwindelbrille kann neben der Darstellung von Augenbewegungen in hoher Auflösung auch einen sog. Kopfimpulstest (Nachweisverfahren eines ein- oder beidseitigen Ausfalls des Gleichgewichtsorgans) erfassen. Die Darstellungen der Brille stehen für den Telekonsilarzt im Netzwerkzentrum in Echtzeit zur Verfügung. Zudem kann der Arzt den Untersuchungsablauf inklusive der technischen Einstellungen der "Schwindelbrille" und der Analysesoftware vom Zentrum aus fernsteuern. In den TEMPiS-Kliniken wird  im Rahmen des Projekts zusätzlich ein Qualitätssicherungsregister für alle Patienten mit dem Leitsymptom "akut aufgetretener Schwindel" etabliert. Das Register soll helfen, vertiefte Erkenntnisse über die Verbreitung und die Charakteristika dieses Symptoms in der Akutversorgung zu gewinnen und die eigene Expertise zielgerichtet weiterzuentwickeln. Das Register wird von der TEMPiS-Koordination verwaltet, ausgewertet und die Ergebnisse den Netzwerkkliniken rückgemeldet.

Medienvertreter sind herzlich eingeladen. Um Anmeldung telefonisch unter 089/540233-955 oder per E-Mail an pressestelle@stmgp.bayern.de wird gebeten.