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Neue Investitionskostenförderung für Pflegeplätze ist gestartet

Meldung vom 08.12.2019 Huml: Neue Investitionskostenförderung für Pflegeplätze ist gestartet - Bayerns Gesundheitsministerin: Anträge können jetzt gestellt werden

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Die neue Investitionskostenförderung des Freistaats Bayern für stationäre Pflegeplätze ist  jetzt gestartet. Darauf hat Bayerns Gesundheits- und Pflegeministerin Melanie Huml am Sonntag hingewiesen. Huml betonte: "Mit unserem Förderprogramm 'PflegesoNah' wollen wir nicht nur neue Pflegeplätze schaffen, sondern auch bestehende Plätze weiterentwickeln. Anträge können jetzt gestellt werden. Ziel ist es, allein im Jahr 2020 bis zu 1.000 Pflegeplätze zu fördern. Im aktuellen Doppelhaushalt 2019/20 sind rund 120 Millionen Euro veranschlagt."

Die Ministerin unterstrich: "Mit der Förderung wollen wir nicht nur den demenzsensiblen Umbau oder die Modernisierung voranbringen, sondern auch die Schaffung von neuen Pflegeplätzen und Begegnungsstätten. Damit ist eine Abkehr vom klassischen Pflegeheim verbunden, das ausschließlich Dauerpflege anbietet."

Huml erläuterte: "Denn besonders unterstützen wir dabei Pflegeheime mit kleinen Wohngruppen, die sich auf die Bedürfnisse von Menschen mit Demenz ausrichten und in den sozialen Nahraum öffnen. Das kann Kurzzeit-, Tages- oder Nachtpflegeplätze umfassen, aber auch zum Beispiel einen offenen Mittagstisch, haushaltsnahe Dienstleistungen oder eine Begegnungsstätte. Besonders fördern möchten wir auch kleinteilige pflegerische Angebote."

Huml fügte hinzu: "Gerade in kleineren Gemeinden oder im ländlichen Raum können solche Angebote sinnvoll sein. Unsere neue Förderung ermöglicht beispielsweise ambulant betreute Wohngemeinschaften mit einer räumlich getrennten Begegnungsstätte in einem Gebäude."

Die Ministerin ergänzte: "Mit der Förderung wollen wir insbesondere auch pflegerische Angebote im Kurzzeitwohnen für jüngere Pflegebedürftige finanziell unterstützen. Insgesamt brauchen wir stimmige Angebote, die Wohnen, soziale Kontakte, Unterstützung und Pflege miteinander verbinden, die eine Versorgung in den eigenen vier Wänden durch individuelle Pflege- und Hilfearrangements möglich machen. Umfassende Versorgungskonzepte fördern darüber hinaus die Teilhabe unterstützungsbedürftiger Menschen und tragen zur Entlastung von pflegenden Angehörigen sowie sonstigen nahestehenden Personen bei."