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Naloxon-Modellprojekt für Heroinabhängige erfolgreich angelaufen

Meldung vom 18.04.2019 Huml: Naloxon-Modellprojekt für Heroinabhängige erfolgreich angelaufen - Bayerns Gesundheitsministerin: Fünf Menschen konnte in Notfallsituationen geholfen werden

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Das  bayerische Naloxon-Modellprojekt zum Einsatz in Notfallsituationen unter anderem bei Heroinabhängigen ist erfolgreich angelaufen. Darauf hat Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml am Donnerstag hingewiesen. Huml betonte: "Seit dem Start des Projektes im Oktober 2018 konnte fünf Menschen in Bayern in Notfallsituationen mit Naloxon geholfen werden. Das bestätigt unseren Weg."

Im Rahmen des Modellprojekts werden medizinische Laien speziell geschult, wie sie ein Naloxon-Nasenspray bei Menschen anwenden, die akut einen durch eine Überdosis von Heroin oder anderen Opioiden verursachten Atemstillstand erlitten haben. Naloxon kann in diesen Fällen ein lebensrettendes Medikament sein. Bislang durfte Naloxon nur von Ärzten angewandt werden.

Huml unterstrich: "Unser Ziel ist es, die Zahl der Drogentoten weiter zu senken. Deshalb setzt das bayerische Gesundheitsministerium die Suchtprävention und Suchthilfe intensiv fort. Insgesamt investiert der Freistaat jährlich fast sechs Millionen Euro für Maßnahmen zur Suchtprävention und Suchthilfe." Die Zahl der Drogentoten in Bayern war zuletzt deutlich zurückgegangen: Von 308 im Jahr 2017 auf 235 im Jahr 2018.

Huml fügte hinzu: "Bei Opioid-Abhängigen setzen wir auch auf einen weiteren Ausbau der ärztlichen Substitutionsbehandlung. Substitution ist eine Überlebenshilfe. Dadurch gelingt es Betroffenen, sich gesundheitlich und sozial zu stabilisieren. Bayern hat sich erfolgreich dafür eingesetzt, dass Rechtsunsicherheiten für substituierende Ärzte beseitigt werden."