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Krankenhaus-Versorgung in Bayern wird weiter ausgebaut

Meldung vom 27.11.2019 Huml: Krankenhaus-Versorgung in Bayern wird weiter ausgebaut - Bayerns Gesundheitsministerin: Krankenhausplanungsausschuss beschließt neue Planungsgrundsätze für die Transitionspsychiatrie, Neurologie und Neurochirurgie

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Die Krankenhaus-Versorgung in Bayern wird weiter ausgebaut. Dies betrifft insbesondere die psychiatrische und psychosomatische stationäre medizinische Versorgung. Auf entsprechende Beschlüsse des Krankenhausplanungsausschusses hat Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml am Mittwoch in München hingewiesen.

Huml betonte: "Mein Ziel ist, dass es auch künftig eine qualitativ hochwertige und flächendeckende Krankenhausversorgung in Bayern gibt. Der Krankenhausplanungsausschuss hat am Dienstagabend in München wichtige Entscheidungen für eine Reihe von Krankenhäusern getroffen. Außerdem gab es bedeutsame grundsätzliche Weichenstellungen."

Huml fügte hinzu: "So hat Bayern im Bereich der sogenannten Transitionspsychiatrie für Heranwachsende auf Länderebene als erstes Bundesland verbindliche Planungsvorgaben aufgestellt. Um den Übergang von der kinder- und jugendpsychiatrischen in die erwachsenenpsychiatrische Versorgung im Freistaat bestmöglich zu gestalten, hat der Krankenhausplanungsausschuss neue Grundsätze für die Errichtung sogenannter spezifischer Transitionsstationen festgelegt. Dabei handelt es sich um spezielle Angebote für Heranwachsende, die aufgrund von Entwicklungsverzögerungen einen höheren Betreuungs- und Therapiebedarf haben."

Die Ministerin, die approbierte Ärztin ist, erläuterte: "Der abrupte Wechsel von Jugendlichen mit psychischen Erkrankungen zum Erwachsenenpsychiater kann ein Problem sein, sofern die Heranwachsenden aus medizinischen Gründen, insbesondere Reifeverzögerungen, das betreuungsintensivere jugendpsychiatrische Setting weiterhin benötigen. Unser Ziel ist es, diese Schnittstellenproblematik mit solchen Transitionsstationen zu beheben."