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Jahrestagung zur Hospiz- und Palliativversorgung in Nürnberg

Meldung vom 20.02.2019 Huml: Unterstützung schwerstkranker und sterbender Menschen in Bayern wird weiter ausgebaut - Bayerns Gesundheits- und Pflegeministerin bei Jahrestagung zur Hospiz- und Palliativversorgung in Nürnberg

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Die Unterstützung für schwerstkranke und sterbende Menschen in Bayern wird weiter ausgebaut. Darauf hat Bayerns Gesundheits- und Pflegeministerin Melanie Huml am Mittwoch anlässlich der zweiten Jahrestagung zur Hospiz- und Palliativversorgung in Nürnberg hingewiesen. Huml betonte: "Die Zahl der stationären Hospizplätze wird in Bayern bis Ende 2020 auf voraussichtlich 265 ansteigen."

Derzeit gibt es 208 Hospizplätze an 20 Standorten. Drei bestehende stationäre Hospize werden derzeit erweitert. Ein neues Hospiz, das 2020 die Versorgung aufnehmen soll, ist bereits im Bau. Zwei zusätzliche stationäre Hospize befinden sich in der Planungsphase. Darüber hinaus ist ein weiteres Kinder- und Jugendhospiz mit 12 stationären und 4 teilstationären Plätzen in Nordbayern in Planung.

Mitglieder des Expertenkreises sind alle Akteure der Hospiz- und Palliativversorgung in Bayern auf Ebene der (Landes-)Verbände bzw. Organisationen und Vereinigungen. Die Experten haben in sechs Arbeitsgruppen bereits ihre Arbeit aufgenommen. Eine Arbeitsgruppe beschäftigt sich speziell mit der Hospiz- und Palliativversorgung in stationären Pflegeeinrichtungen und Einrichtungen der Eingliederungshilfe, eine andere mit innovativen Modellen der Hospiz- und Palliativversorgung.

Die Ministerin unterstrich: "Wir wollen in den weiteren Ausbau der Hospiz- und Palliativangebote in den nächsten Jahren kräftig investieren und damit die Versorgungssituation für schwerstkranke und sterbende Menschen einen großen Schritt voranbringen. Unser Ziel ist letztlich die Verdoppelung der Angebote. Wenn der Landtag zustimmt, wollen wir die jährlichen Mittel um insgesamt 1,2 Millionen Euro auf über 2,1 Millionen Euro erhöhen."