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Informationskampagne zu sexuell übertragbaren Krankheiten: Huml zieht positive Bilanz

Meldung vom 09.10.2019 Informationskampagne zu sexuell übertragbaren Krankheiten: Huml zieht positive Bilanz - Bayerns Gesundheitsministerin: Rund 640.000 Menschen mit Videos erreicht, 135.000 Likes bei Instagram

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Die Schwerpunktkampagne von Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml zu sexuell übertragbaren Krankheiten (STI) hat zahlreiche junge Leute erreicht. Huml betonte am Mittwoch bei einer Pressekonferenz im Reuchlin-Gymnasium in Ingolstadt zum Abschluss der Kampagne: "Insgesamt haben seit Anfang Juni rund 640.000 Menschen die Videos von Internet-'Influencern' gesehen, die uns unterstützen. Das ist ein sehr großer Erfolg!"

Die Ministerin fügte hinzu: "Die Reaktionen in den sozialen Netzwerken auf unsere Kampagne waren insgesamt erfreulich. Allein bei Instagram erhielten wir mit unserem Thema rund 135.000 Likes. Unsere Instagram-Stories wurden über 100.000 Mal aufgerufen. Die Kampagne kam so gut an, dass sie sogar auf Twitter weiterverbreitet wurde, obwohl wir diesen Kanal medial nicht aktiv bespielt haben."

Die Kampagne unter dem Hashtag #STIauftour lief seit Anfang Juni und richtete sich gezielt an junge Leute im Alter zwischen 17 und 25 Jahren. Vor allem über soziale Netzwerke wie YouTube und Instagram wurde darüber aufgeklärt, wie man sich zum Beispiel vor AIDS oder Syphilis schützen kann. Eingebunden waren sieben Internet-"Influencer", die auf ihren Kanälen die Kampagne bis zum 14. Oktober 2019 mit weiteren Inhalten und Verlinkungen unterstützen.

Die Ministerin unterstrich: "Unsere Entscheidung, in dieser Kampagne mit Influencern zusammenzuarbeiten, zahlte sich  aus. So hat allein das YouTube-Video 'Intime Fragen' von Jonas Ems über 460.000 Aufrufe und mehr als 26.000 Likes erhalten."

Huml erläuterte: "Es war uns wichtig, Jugendliche dazu zu bringen, sich über das Thema zu informieren und darüber zu reden. Obwohl der Umgang mit Sexualität im 21.Jahrhundert deutlich liberaler geworden ist, wird über Erkrankungen, die beim Geschlechtsverkehr übertragen werden können, oft  nicht gesprochen. Das ist gefährlich. Denn zum Beispiel kann eine Syphilis-Infektion unbehandelt schwere Organschäden verursachen und das Gehirn angreifen."

Huml fügte hinzu: "Das bayerische Gesundheitsministerium wird auch künftig intensiv über dieses Thema informieren. Unsere Kampagnen-Seite www.sti-auf-tour.de. bleibt weiterhin bestehen. Der Bericht zur Kampagne soll dazu dienen, auch die Fachwelt für das Thema zu sensibilisieren, damit sie noch gezielter aufklären kann."