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Huml warnt Jugendliche vor den Gefahren durch Alkohol

Meldung vom 18.03.2019 Huml warnt Jugendliche vor den Gefahren durch Alkohol - Bayerns Gesundheitsministerin besuchte zum zehnjährigen Jubiläum der DAK-Kampagne "bunt statt blau" die Graf-Stauffenberg-Wirtschaftsschule in Bamberg

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Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml warnt insbesondere Jugendliche vor den Gefahren durch Alkohol. Huml betonte am Montag anlässlich eines Schulbesuchs in Bamberg zum zehnjährigen Jubiläum der DAK-Kampagne "bunt statt blau": "Die Zahl der jugendlichen Rauschtrinker in Bayern ist zwar erneut leicht gesunken, aber es gibt noch immer zu viele Fälle. Deshalb wird das bayerische Gesundheitsministerium weiter für einen verantwortungsvollen Umgang mit Alkohol werben."

Nach Angaben des Bayerischen Landesamtes für Statistik wurden im Jahr 2017 insgesamt 4.091 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene im Alter von 10 bis 20 Jahren wegen Alkoholvergiftung ins Krankenhaus eingeliefert. Im Jahr 2016 waren es noch 4.392 Fälle, im Jahr 2015 4.504 Fälle. 

Die Ministerin besuchte am Montag die Graf-Stauffenberg-Wirtschaftsschule in Bamberg, um mit Schülerinnen und Schülern der 8. Klasse über die Gefahren des Rauschtrinkens zu sprechen. Anlass war das zehnjährige Jubiläum der DAK-Kampagne "bunt statt blau", dessen Schirmherrin Huml ist. Derzeit beteiligen sich bayernweit zahlreiche Schülerinnen und Schüler - darunter auch viele Bamberger - an dem DAK-Plakatwettbewerb gegen Alkoholmissbrauch durch Kinder und Jugendliche. 

So fördert das Gesundheitsministerium etwa auch das bayernweite Präventionsprojekt "Discofieber" des Zentrums für Prävention und Gesundheitsförderung. Es dient der Prävention alkoholbedingter Verkehrsunfälle bei jungen Erwachsenen, vorwiegend im Zusammenhang mit deren Freizeitverhalten (Disco-Unfälle). Die Aktion erreicht auf emotionaler Ebene Einstellungs- und Verhaltensänderungen und stärkt das Verantwortungsgefühl im Straßenverkehr. Mit "mindzone" wenden sich Gleichaltrige direkt an junge Partygänger in Clubs und Diskotheken und informieren über Konsum, Abhängigkeit, Gesundheit und Eigenverantwortung. 2019 konnte zudem das vom Gesundheitsministerium mit rund 240.000 Euro geförderte Projekt "Schulterschluss" erfolgreich beendet werden, das sich vor allem an Kinder und Jugendliche in suchtbelasteten Familien wandte.

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