Landkreis Ebersberg Landkreis Ebersberg

Huml verstärkt Investitionen in Telemedizin

Meldung vom 13.07.2020 Bayerns Gesundheitsministerin: Forschungsschwerpunkt ist Versorgung in der Corona-Pandemie

Wappen_Staatsministerium.png

Bayerns Gesundheits- und Pflegeministerin Melanie Huml verstärkt vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie die Investitionen in die Entwicklung telemedizinischer Anwendungen. Huml betonte am Montag anlässlich der Verlängerung der Förderung des Projekts "Medizin Digital zur Versorgung auf dem Land (MeDiLand)" der Technischen Hochschule Deggendorf: "Das Projekt MeDiLand erprobt seit 2018 digitale Techniken, um die medizinische und pflegerische Versorgung auf dem Land zu verbessern. Angesichts der Corona-Pandemie bietet das Forschungsprojekt jetzt weitere enorme Vorteile: Die Videosprechstunde ermöglicht den direkten Kontakt zwischen Arzt und Patient unter Beachtung der aktuellen Abstands- und Hygienemaßnahmen. Wir investieren zusätzlich rund 60.000 Euro in dieses Forschungsvorhaben."

Die Ministerin erläuterte: "Gerade ältere Patienten oder Patienten mit Vorerkrankungen lassen sich möglicherweise durch das Infektionsrisiko von einem Besuch in der Praxis abschrecken. Dabei sind gerade sie auf eine enge hausärztliche Versorgung angewiesen. Mit Hilfe einer audiovisuellen Sprechstunde können diese Patienten weiterhin medizinisch betreut werden."

Huml unterstrich: "Im Rahmen des Projekts MeDiLand zeigt sich bereits, dass Ärzte, Pflegekräfte und Kliniken aktuell vermehrt auf digitale Lösungen wie etwa Videosprechstunden setzen. Die Erfahrungen, die Nutzer dabei sammeln, sollen untersucht und für die Weiterentwicklung der Telemedizin auch nach der Corona-Pandemie genutzt werden."