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Huml unterstützt Online-Beratung gegen Glücksspielsucht

Meldung vom 12.07.2020 Bayerns Gesundheitsministerin: Neue Plattform in Corona-Zeiten gutes Mittel für kontaktlose Beratung

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Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml will mit einer neuen Online-Beratung mehr Menschen im Kampf gegen Glücksspielsucht helfen. Dafür startet die Landesstelle Glücksspielsucht in Bayern (LSG) mit Unterstützung des Gesundheits- und Pflegeministeriums am 15. Juli die Beratungsplattform PlayChange. Huml sagte am Sonntag: „Schnell, unkompliziert und vor allem anonym können Betroffene auf PlayChange Hilfe bekommen. Das ist eine hervorragende Ergänzung zu unserem klassischen Beratungsangebot und ein großer Schritt nach vorne in der Suchtberatung, die wir den Bürgerinnen und Bürgern im Freistaat anbieten. Angesichts der Corona-Pandemie ist die neue Plattform auch ein guter Weg für eine kontaktlose Erstberatung.“

Die Ministerin erläuterte: „Für Glücksspielsüchtige - oder ihre Angehörigen - ist es oftmals eine große Hürde, sich professionelle Unterstützung zu suchen, denn nicht selten schämen sich die Betroffenen für die Krankheit. PlayChange soll helfen, diese Hürde zu überwinden. Der Nutzer kann sich anonym registrieren und dann per E-Mail, Messenger oder Chat einen Berater kontaktieren. Auch Telefontermine können über PlayChange vereinbart werden.“

PlayChange wird von der LSG betrieben. Die Entwicklung hat etwa ein Jahr gedauert, die Programmierung der Plattform hat rund 36.000 Euro gekostet. PlayChange kann als kostenlose App auf dem Smartphone oder am PC genutzt werden. Huml betonte: „Bei der Entwicklung haben wir höchsten Wert auf Datenschutz gelegt.“