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Huml stärkt pflegerische Versorgung und Beratung im ländlichen Raum

Meldung vom 18.12.2019 Huml stärkt pflegerische Versorgung und Beratung im ländlichen Raum - Bayerns Gesundheits- und Pflegeministerin: Zum 1. Januar 2020 starten die Modellprojekte "Gemeindeschwestern Teuschnitz" und "Gemeindeschwestern Oberer Frankenwald" mit staatlicher Förderung von knapp 436.000 Euro

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Bayerns Gesundheits- und Pflegeministerin Melanie Huml treibt die pflegerische Versorgung und Beratung in Bayern voran. Huml betonte am Mittwoch: "Mein Ziel ist, dass möglichst viele ältere Menschen möglichst lange in ihrer häuslichen Umgebung wohnen bleiben können. Dafür braucht es tragfähige Konzepte in den Kommunen vor Ort. Beispiele dafür sind das Modellprojekt 'Flexible Altenhilfe - Gemeindeschwestern Teuschnitz' sowie das Modellprojekt 'Gemeindeschwester Oberer Frankenwald'. Für beide Projekte stellt das bayerische Gesundheits- und Pflegeministerium in den nächsten zwei Jahren insgesamt knapp 436.000 Euro zur Verfügung."

Die Ministerin unterstrich: "Die Gemeindeschwestern in Teuschnitz werden Ansprechpartnerinnen für Pflegebedürftige, ältere Menschen und deren Angehörige sein. Sie leisten organisatorisch Unterstützung sowie Beratung mit einem Schwerpunkt auf die pflegerische Versorgung. Von der wissenschaftlichen Begleitung erhoffen wir uns unter anderem Erkenntnisse darüber, ob solche Konzepte nicht nur regional und zeitlich begrenzt, sondern auch flächendeckend und auf Dauer umgesetzt werden können."

Das Projekt "Flexible Altenhilfe - Gemeindeschwestern Teuschnitz" ist Teil des Konzepts "In der Heimat wohnen" des Caritasverbands für den Landkreis Kronach e.V. Heimischen Senioreninnen und Senioren sowie Pflegebedürftigen soll damit ermöglicht werden, ihren Lebensabend sicher und selbstbestimmt in der Heimatgemeinde verbringen zu können. Strukturell sollen sie an den Caritas Stützpunkt "In der Heimat wohnen" angebunden werden. Das bayerische Gesundheits- und Pflegeministerium hat dazu für die Zeit vom 01.01.2020 bis 31.12.2021 eine Zuwendung von bis zu 161.290 Euro inklusive der wissenschaftlichen Begleitung des Projekts bewilligt.

Huml hob hervor: "Im Oberen Frankenwald sollen die Gemeindeschwestern als Netzwerkmanagerinnen und Helferinnen tätig werden, damit Senioren kulturelle oder auch medizinische Einrichtungen besser kennenlernen und auch erreichen können. Sie sollen – unter Einbeziehung bürgerschaftlichen Engagements – Senioren, Pflegebedürftige und deren Angehörige beraten und den älteren Menschen die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben ermöglichen."