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Huml stärkt den Ausbau der Pflegestützpunkte

Meldung vom 01.12.2019 Huml stärkt den Ausbau der Pflegestützpunkte - Bayerns Gesundheits- und Pflegeministerin: Ab sofort können Kommunen Anträge auf Förderung von Pflegestützpunkten stellen

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Ab sofort können Kommunen Anträge auf die Förderung von Pflegestützpunkten stellen. Darauf hat Bayerns Gesundheits- und Pflegeministerin Melanie Huml am  Sonntag hingewiesen. Aufgabe der Pflegestützpunkte ist es, für die Bürgerinnen und Bürger Information und Beratung zu allen Fragen im Vor- und Umfeld der Pflege sowie die Vernetzung der Angebote unter einem Dach zu bündeln.

Die Ministerin betonte: "Mein Ziel ist die Stärkung kommunaler Beratungs- und Unterstützungsangebote in der Pflege. Für die Förderung von Pflegestützpunkten stehen Mittel in Höhe von 900.000 Euro zur Verfügung."

In den seit November 2019 gültigen Fördergrundsätzen sind die Details geregelt. Für neu gegründete Pflegestützpunkte kann eine einmalige Anschubfinanzierung von bis zu 20.000 Euro beantragt werden. Diese Summe erhöht sich um weitere 3.000 Euro bei einer räumlichen Anbindung des Pflegestützpunktes an eine Fachstelle für pflegende Angehörige. Für neue und bestehende Pflegestützpunkte werden darüber hinaus bis zu 15.000 Euro pro Maßnahme der Vernetzungsarbeit und des Wissenstransfers bereitgestellt.