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Huml rät zu striktem Schutz vor AIDS

Meldung vom 22.11.2019 Huml rät zu striktem Schutz vor AIDS - Bayerns Gesundheitsministerin zum Start der bayerischen HIV-Testwoche am 25. November

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Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml hat insbesondere junge Leute zu einem konsequenten Schutz vor der Immunschwächekrankheit AIDS aufgerufen. Huml betonte am Freitag anlässlich des Starts der bayerischen HIV-Testwoche am 25. November: "Es ist wichtig, sich vor einer Infektion mit dem HI-Virus zu schützen. AIDS ist zwar mittlerweile behandelbar, aber noch immer nicht heilbar. Das Risiko einer HIV-Ansteckung darf daher nicht unterschätzt werden. In der Altersgruppe der 20- bis 35-Jährigen ist die Infektionsrate besonders hoch."

Einer Schätzung des Robert Koch-Instituts zufolge haben sich 2018 in Bayern rund 290 Menschen neu mit dem HI-Virus angesteckt. Darunter sind circa 240 Männer und 45 Frauen. Das RKI schätzt, dass sich im Jahr 2018 in Bayern etwa 35 Menschen weniger mit dem HI-Virus infiziert haben als im Vorjahr.

In Bayern lebten Ende 2018 insgesamt mehr als 11.800 Menschen (rund 9.400 Männer und 2.400 Frauen) mit dem HI-Virus - aber etwa 1.300 davon hatten keine entsprechende Diagnose. Insgesamt hat sich die Zahl der Menschen in Bayern, die mit HIV leben, in den letzten 15 Jahren mehr als verdoppelt. Dies ist vor allem auf die bessere Behandelbarkeit der Infektion zurückzuführen.

Huml unterstrich im Vorfeld des Welt-AIDS-Tages am 1. Dezember: "Die Zahl der HIV-Neuinfektionen ist in Bayern zwar gegenüber dem Vorjahr erneut etwas zurückgegangen, die Gesamtzahl der Menschen, die mit HIV leben, steigt aber weiterhin an. Daher gibt es im Kampf gegen die Immunschwächekrankheit AIDS keinen Grund zur Entwarnung. Ein konsequenter Schutz vor einer Ansteckung ist auch weiterhin notwendig."

Huml, die approbierte Ärztin ist, erläuterte: "Zwischen einer Infektion mit dem HI-Virus und einer Diagnose beim Arzt können häufig Jahre vergehen. Viele Menschen tragen das gefährliche Virus in sich, ohne es zu wissen. Deshalb ist es sehr wichtig, sich testen zu lassen. Denn nur wer rechtzeitig weiß, dass er sich infiziert hat, kann sich und andere schützen."

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