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Huml fördert Modellprojekt "DeinHaus 4.0" der Ostbayerischen Technischen Hochschule Regensburg mit mehr als 2,5 Millionen Euro

Meldung vom 23.01.2020 Huml fördert Modellprojekt "DeinHaus 4.0" der Ostbayerischen Technischen Hochschule Regensburg mit mehr als 2,5 Millionen Euro - Bayerns Gesundheits- und Pflegeministerin: Forschungsprojekt soll Einsatz intelligenter Assistenztechnik zur Unterstützung von Schlaganfallpatienten zu Hause erproben

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Bayerns Gesundheits- und Pflegeministerin Melanie Huml fördert das Modellprojekt "Vorbildliches Pflegewohnumfeld für Pflegebedürftige: DeinHaus 4.0" der Ostbayerischen Technischen Hochschule (OTH) Regensburg mit mehr als 2,5 Millionen Euro. Huml betonte anlässlich der Übergabe des entsprechenden Förderbescheids an OTH-Präsident Prof. Wolfgang Baier am Donnerstag in Regensburg: "Mein Ziel ist, dass pflegebedürftige Menschen möglichst lange möglichst selbstständig in ihrem vertrauten Wohnumfeld verbleiben können. Der Einsatz moderner Assistenztechnik kann dabei helfen, mehr Sicherheit zu geben und den Alltag zu erleichtern."

Finanz- und Heimatminister Albert Füracker freute sich: "Die OTH in Regensburg geht hier mit intelligenter Technik eine wichtige Zukunftsfrage an: Alle Menschen wollen, auch wenn sie pflegerische Unterstützung benötigen, soweit wie möglich selbstbestimmt leben. Die Fördersumme ist sehr gut investiert und stärkt den Forschungsstandort Oberpfalz. Die Ergebnisse werden pflegebedürftigen Menschen und Pflegenden weit über die Oberpfalz hinaus zu Gute kommen."

Bei "DeinHaus 4.0" handelt es sich um eine Projektreihe, mit der intelligente Assistenztechnik für Pflegebedürftige erforscht und für die Bürgerinnen und Bürger erlebbar gemacht werden soll. Ziel des Forschungsprojekts der OTH Regensburg ist es, so genannte Telepräsenz-Roboter im häuslichen Umfeld von Schlaganfallpatienten zu erproben. Dazu sollen rund 100 Projektteilnehmer die Möglichkeit erhalten, ein halbes Jahr lang zu Hause ihre persönlichen Unterstützungsmöglichkeiten durch Telepräsenzroboter zu erleben. Die OTH wird dabei unter anderem Akzeptanz und Folgen erforschen, gesundheits- und pflegewissenschaftliche Potentialstudien erstellen und Fragen des Datenschutzes klären.

Die Ministerin unterstrich: "In Bayern erleiden jedes Jahr etwa 50.000 Personen einen Schlaganfall. Bis zu 75 Prozent der Betroffenen leiden den Rest ihres Lebens an den Folgen. Wir wollen mit dem Projekt der OTH erproben, inwieweit den Betroffenen zu Hause technische Unterstützung im Pflegealltag helfen kann, um etwa einem erneuten Schlaganfall vorzubeugen, Vereinsamung zu verhindern oder die Sicherheit im Alltag zu erhöhen."