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Hospiz- und Palliativversorgung 2018 - positive Bilanz

Meldung vom 08.12.2018 Huml zieht positive Bilanz zum Ausbau der Hospiz- und Palliativversorgung 2018 - Bayerns Gesundheitsministerin: Neue Angebote für schwerstkranke Menschen in allen Regierungsbezirken

Bayerns Gesundheits- und Pflegeministerin Melanie Huml hat für das Jahr 2018 eine positive Bilanz zum Ausbau der Hospiz- und Palliativversorgung im Freistaat gezogen. Huml betonte am Samstag: "Die Versorgung und Begleitung schwerstkranker Menschen ist gelebte Mitmenschlichkeit. Die Menschen sollen wissen, dass sie am Ende ihres Lebens nicht allein gelassen werden. Mit dem Ausbau der Angebote stellen wir in allen Regionen in Bayern eine umfassende und qualitativ hochwertige hospizliche und palliative Versorgung zur Verfügung."

Im Jahr 2018 wurden in allen Regierungsbezirken in Bayern neue Angebote aufgebaut. So haben im stationären Bereich sieben palliativmedizinische Dienste an Krankenhäusern ihre Arbeit aufgenommen (GEOMED-Kreisklinik in Gerolzhofen, Klinikum Kempten, Krankenhaus Schongau, Paul-Gerhard-Haus in Regensburg, Krankenhaus Barmherzige Brüder München, Kreisklinik Mindelheim und Kreisklinik Ottobeuren). Im oberfränkischen Coburg wurde im Juni 2018 ein neues stationäres Hospiz (acht Hospizplätze) eröffnet. Das Gesundheitsministerium hat die Errichtung mit einer Investitionskostenförderung in Höhe von 80.000 Euro unterstützt. Zudem hat das stationäre St. Vinzenz-Hospiz in Augsburg die Zahl der Hospizbetten von 9 auf 16 erhöht, zunächst stehen davon 14 als stationäre Hospizplätze zur Verfügung.

Derzeit gibt es im Freistaat an 108 Krankenhäusern eine stationäre Palliativversorgung mit insgesamt 474 Betten: Neun Krankenhäuser verfügen über eine Palliativstation und einen palliativmedizinischen Dienst, an 57 Krankenhäusern ist ein palliativmedizinischer Dienst tätig. Daneben gibt es in Bayern 50 SAPV-Teams - 44 Teams für Erwachsene sowie 6 Teams für Kinder und Jugendliche.

Darüber hinaus gibt es im stationären Bereich 19 Hospize mit 199 Plätzen für Erwachsene, sowie ein stationäres Kinderhospiz mit acht Plätzen. Den Auf- und Ausbau stationärer Hospize fördert das bayerische Gesundheitsministerium mit 10.000 Euro pro Hospizplatz.

Das bayerische Gesundheitsministerium stellt pro Jahr rund 100.000 Euro für den Aufbau neuer palliativer Versorgungsangebote zur Verfügung. Die ambulante Hospizarbeit wird mit weiteren rund 100.000 Euro pro Jahr gefördert. Diese Mittel kommen den Hospizvereinen für ihre Projektarbeit direkt zugute.

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