Landkreis Ebersberg Landkreis Ebersberg

Gesundheit der Menschen mit Migrationshintergrund in Bayern weiter stärken

Meldung vom 06.12.2019 Huml: Gesundheit der Menschen mit Migrationshintergrund in Bayern weiter stärken - Bayerns Gesundheits- und Pflegeministerin Melanie Huml besucht interkulturelles Gesundheitsprojekt in Bamberg

Wappen_Staatsministerium.png

Bayerns Gesundheits- und Pflegeministerin Melanie Huml setzt sich dafür ein, dass Menschen mit Migrationshintergrund besser über das deutsche Gesundheitssystem und Möglichkeiten der Gesundheitsförderung und Prävention informiert werden. Die Ministerin betonte am Freitag anlässlich eines Besuchs beim interkulturellen Gesundheitsprojekt "MiMi – Mit Migranten für Migranten" in Bamberg: "Es ist wichtig, die Gesundheit der Menschen mit Migrationshintergrund in Bayern weiter zu stärken. Hierfür reicht es nicht aus, eine gute medizinische und pflegerische Infrastruktur bereitzustellen. Die Betroffenen müssen vielmehr auch wissen, wo es welche Angebote gibt und was sie selbst für ihre Gesundheit tun können." 

Das im Jahr 2008 gestartete Gesundheitsprojekt "MiMi" bildet gut integrierte Migrantinnen und Migranten zu interkulturellen Gesundheitsmediatoren aus. Auf muttersprachlichen Veranstaltungen informieren sie ihre in Deutschland lebenden Landsleute über das Gesundheitssystem und zu gesundheitsbezogenen Themen. Bayern hat im Rahmen seiner Initiative "Gesund.Leben.Bayern." bereits mehr als 1,6 Millionen Euro für dieses interkulturelle Gesundheitsprojekt bereitgestellt, eine MiMi-Koordinierungsstelle in München begleitet die MiMi-Projektstandorte in ihrer Arbeit.

Huml ergänzte: "Im Projektverlauf hat sich gezeigt, dass ‘MiMi‘ hervorragend für die interkulturelle Gesundheitsförderung geeignet ist. Durch ihre Sprachkenntnisse und ihr kulturelles Verständnis bauen die ehrenamtlichen Mediatorinnen und Mediatoren Brücken zwischen den Herkunftsländern und ihrer neuen Heimat. Sie tragen zu einer gelingenden Integration der Migrantinnen und Migranten bei und sind selbst Vorbilder für eine gelungene Integration."