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FSME Fälle im Freistaat gestiegen, rechtzeitig für die neue Zeckensaison wappnen - eine Impfung kann helfen

Meldung vom 21.10.2018 Huml: Mit Impfung für die nächste Zecken-Saison wappnen - Bayerns Gesundheitsministerin: Zahl der FSME-Fälle im Freistaat gestiegen Bislang wurden zudem 2018 dem Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) zufolge deutlich mehr Lyme-Borreliose-Erkrankungen bei Menschen in Bayern gemeldet als in den Jahren davor. Konkret wurden 4469 Fälle bekannt - im gleichen Vorjahreszeitraum waren es nur 2989 Fälle (Meldewochen 1 bis 41).

Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml wirbt angesichts einer neuen Höchstmarke bei der durch Zecken übertragenen Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) für rechtzeitige Schutzimpfungen. Huml betonte am Sonntag: "In diesem Jahr wurden bislang 189 FSME-Fälle in Bayern gemeldet. Das sind sieben Fälle mehr als im Vergleichszeitraum 2017 - und so viele Fälle wie noch nie seit Einführung der Meldepflicht 2001."

Die Ministerin unterstrich: "Wer sich gegen FSME impfen lässt, kann eine gefährliche Hirnhautentzündung verhindern. Aktuell ist aber in Bayern nur etwa ein Drittel der Schulanfänger gegen FSME geimpft. Für einen kompletten Impfschutz sind drei Impfungen innerhalb eines Jahres erforderlich. Wer jetzt beginnt, ist für die nächste Zeckensaison im Frühjahr gewappnet. Alle drei bis fünf Jahre bedarf es einer weiteren Impfung, um den Schutz  aufrecht zu erhalten."

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