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Eröffnung des neuen Studienzentrums für Diabetesforschung des Helmholtz Zentrums München

Meldung vom 07.03.2019 TERMINHINWEIS: Ministerin Huml bei Eröffnung des neuen Studienzentrums für Diabetesforschung des Helmholtz Zentrums München am 11. März

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TERMINHINWEIS: Ministerin Huml bei Eröffnung des neuen Studienzentrums für Diabetesforschung des Helmholtz Zentrums München am 11. März

Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml wird kommenden Montag in München an der Eröffnung des neuen Studienzentrums des Instituts für Diabetesforschung am Helmholtz Zentrum München teilnehmen. In dem Studienzentrum des Instituts für Diabetesforschung und der Forschergruppe Diabetes der Technischen Universität München am Klinikum rechts der Isar wird unter anderem das bayernweite Pilotprojekt "Fr1da", die bislang größte Studie zur Früherkennung von Typ-1-Diabetes, koordiniert. Ministerin Huml hat für "Fr1da", das vom bayerischen Gesundheitsministerium mit 80.000 Euro unterstützt wurde, die Schirmherrschaft übernommen. Die Ministerin ist auch Schirmherrin der Studie "Freder1k", bei der Babys bis zu einem Alter von vier Monaten auf ein erhöhtes genetisches Risiko für Typ-1-Diabetes untersucht werden.

Im Rahmen der feierlichen Eröffnung spricht Ministerin Huml ein Grußwort am

Montag, 11. März 2019, 13:30 Uhr,
Neues Studienzentrum für Diabetesforschung
am Helmholtz Zentrum München,
Heidemannstraße 1, 80939 München.

Weitere Grußworte folgen von

Prof. Dr. Matthias Tschöp, CEO des Helmholtz Zentrums München
Prof. Dr. Peter Henningsen, Dekan der Fakultät für Medizin der Technischen Universität München und
Prof. Dr. Anette-Gabriele Ziegler, Direktorin des Instituts für Diabetesforschung am Helmholtz Zentrum München, Lehrstuhl für Diabetes und Gestationsdiabetes am Klinikum rechts der Isar.
Im Anschluss an die Reden findet eine Führung durch das neue Studienzentrum und die Besichtigung der Labore statt. Bei der Feier sind auch an den Studien teilnehmende Kinder und ihre Familien anwesend, die für Interviews zur Verfügung stehen.

Im Studienzentrum werden Kinder mit einem erhöhten Risiko für Typ-1-Diabetes bzw. mit Typ-1-Diabetes im Frühstadium und ihre Familien geschult und betreut. Dadurch soll schweren Stoffwechselentgleisungen wie der lebensgefährlichen Ketoazidose vorgebeugt werden. Eine Ketoazidose kann unbehandelt zu einem lebensgefährlichen diabetischen Koma führen.

Im Rahmen der "Fr1da"-Studie können Eltern in Bayern ihre Kinder im Alter zwischen zwei und fünf Jahren entweder im Rahmen der Kinder-Vorsorgeuntersuchungen (U7, U7a, U8, U9) oder auch bei jedem anderen Kinderarztbesuch kostenlos auf ein Frühstadium des Diabetes Typ 1 testen lassen. Hierfür werden dem Kind einige Blutstropfen aus dem Finger entnommen. Die Studie läuft, bis 100.000 Kinder untersucht wurden. Seit Januar 2015 haben in Bayern über 91.000 Kinder an der Studie teilgenommen. Neu hinzu kommt nun die Studie "Fr1da Plus", mit der weitere Altersgruppen in das Screening eingeschlossen und somit noch mehr Kinder in Bayern auf Typ-1-Diabetes im Frühstadium getestet werden können.

Medienvertreter sind herzlich eingeladen. Um Anmeldung telefonisch unter 089/540233-955 oder per E-Mail an pressestelle@stmgp.bayern.de wird gebeten.

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