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Doppelhaushalt setzt wichtige Signale für Gesundheit und Pflege

Meldung vom 16.05.2019 Huml: Doppelhaushalt setzt wichtige Signale für Gesundheit und Pflege - Bayerns Gesundheits- und Pflegeministerin erläutert anlässlich der Haushaltsdebatte des Landtags Schwerpunkte ihrer Politik

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Bayerns Gesundheits- und Pflegeministerin Melanie Huml hat anlässlich der Haushaltsdebatte des Landtags die Schwerpunkte ihrer Politik erläutert. Huml betonte am Donnerstag am Rande der Sitzung in München: "Mit dem Doppelhaushalt 2019/2020 werden wichtige Signale für die Bereiche Gesundheit und Pflege gesetzt. So stärken wir die Kurzzeitpflege und bauen unsere Förderung von Ärzten in ländlichen Regionen aus. Ferner treiben wir die Zukunftssicherung kleiner Krankenhäuser im ländlichen Raum voran, fördern digitale Innovationen und setzen unser Geburtshilfe-Förderprogramm fort. Auch an unserem Hebammenbonus und am bayerischen Landespflegegeld halten wir fest."

Die Ministerin fügte hinzu: "Mein Ziel ist, dass alle Menschen in Bayern die bestmögliche medizinische, pharmazeutische und pflegerische Versorgung erhalten – und zwar unabhängig vom Wohnort. Das heißt: Die Versorgungsangebote müssen nicht nur gut sein, sondern auch gut erreichbar sein. Das gilt sowohl für den ambulanten als auch für den stationären Bereich. Zugleich setzen wir auf Gesundheitsförderung und Prävention."

Der Haushalts-Einzelplan des Gesundheits- und Pflegeministeriums für die Jahre 2019/2020 umfasst rund 1,4 Milliarden Euro. Dazu kommen noch 643 Millionen Euro aus dem Finanzausgleichsgesetz.

Huml unterstrich: "Ein wichtiges Ziel ist, ausreichend Pflegepersonal zu gewinnen. Ein Baustein ist dabei die Umsetzung des neuen Pflegeberufegesetzes. Dafür sind im Doppelhaushalt 45,8 Millionen Euro vorgesehen."

Die Ministerin ergänzte: "Wir haben auch die Menschen im Blick, die Angehörige zu Hause pflegen.  Damit sie sich gelegentlich eine Auszeit gönnen können, brauchen wir eine ausreichende Zahl an Kurzzeitpflegeplätzen. Zudem fördern wir die Schaffung und Modernisierung von stationären Pflegeplätzen. Hier wird das neue Investitionskostenförderprogramm greifen, für das im Doppelhaushalt rund 120 Millionen Euro veranschlagt sind."