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Digitalisierung zum Wohle der Patienten nutzen

Meldung vom 06.11.2019 Huml: Digitalisierung zum Wohle der Patienten nutzen - Bayerns Gesundheitsministerin anlässlich des ersten "DigiMed Bayern Symposiums 2019"

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Bayerns Gesundheits- und Pflegeministerin setzt auf wichtige Fortschritte im Gesundheitswesen durch die Digitalisierung. Huml betonte am Mittwoch anlässlich des ersten Symposiums zum Projekt "DigiMed Bayern" in München: "Es gilt, jetzt die Möglichkeiten der modernen Technik zum Wohl der Patientinnen und Patienten zu nutzen. Der datenbasierte Ansatz der 'Personalisierten Medizin' lässt einen Quantensprung im Verständnis von Krankheiten erwarten. Deshalb fördern wir das Projekt 'DigiMed Bayern' mit einer zweistelligen Millionensumme."

"DigiMed Bayern" ist ein Leuchtturmprojekt von internationaler Bedeutung zur Weiterentwicklung der sogenannten "Personalisierten Medizin" bzw. "P4-Medizin". Mit seinem prädiktiven, präventiven, personalisierten und partizipatorischen Ansatz will das Projekt "P4-Medizin" in Bayern im Bereich von Herz-Kreislauf-Erkrankungen anwendbar machen.

Im Zentrum steht die Atherosklerose, die häufigste krankheitsbedingte Todesursache in Bayern. Unter der wissenschaftlichen Leitung des Deutschen Herzzentrums München wird untersucht, wie Patienten im Rahmen ihrer Behandlung von medizinischen Daten profitieren können, die neu erhoben werden oder bereits aus Studien und weiteren Datenquellen vorliegen. Der Freistaat fördert das Projektkonsortium mit 22,5 Millionen Euro.