Landkreis Ebersberg Landkreis Ebersberg

Beschlüsse des Krankenhausplanungsausschusses

Meldung vom 07.05.2019 Huml: Bayern baut die Krankenhausversorgung weiter aus - Bayerns Gesundheitsministerin: Beschlüsse des Krankenhausplanungsausschusses insbesondere für Psychosomatik - Auch die Versorgung von Risikoneugeborenen wird weiter verbessert

Wappen_Staatsministerium.png

Die stationäre medizinische Versorgung für die Menschen in Bayern wird weiter ausgebaut. Auf entsprechende Beschlüsse des Krankenhausplanungsausschusses hat Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml am Dienstag in München hingewiesen. Huml betonte: "Mein Ziel ist, dass es auch künftig eine flächendeckende und hochwertige Krankenhausversorgung in Bayern gibt. Deshalb freue ich mich, dass der Krankenhausplanungsausschuss am Montagabend in München eine Vielzahl von Kapazitätserweiterungen bei Kliniken in den Ballungszentren und auf dem Land genehmigt hat."

Die Ministerin fügte hinzu: "Mit den Beschlüssen wird  insbesondere die psychosomatische Versorgung der Patientinnen und Patienten in zahlreichen Regionen Bayerns spürbar verbessert. Denn gerade im Bereich der Psychosomatik, die sich mit den Wechselwirkungen zwischen der Seele  und dem Körper  beschäftigt, steigt der Behandlungsbedarf  weiter an."

Der Krankenhausplanungsausschuss hat unter anderem entschieden, eine Tagesklinik mit 36 Plätzen im Bereich der Psychosomatik in München neu in den Krankenhausplan aufzunehmen. Auch an der Fachklinik St. Lukas (Landkreis Passau) wird die Kapazität um 6 Betten auf 56 Betten ausgeweitet. An der Heiligenfeld Klinik Uffenheim (Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim) in Mittelfranken wird die Bettenzahl um 10 auf dann insgesamt 90 Betten angehoben.

Zur Verbesserung der umfassenden Versorgung von neurologischen Notfällen in der gesamten Region erhält das Rhön-Klinikum Campus Bad Neustadt (Landkreis Rhön-Grabfeld) als Krankenhaus der Schwerpunktversorgung zusätzlich die Fachrichtung Neurochirurgie.

Die Ministerin unterstrich: "Mit den Entscheidungen haben wir die Weichen für eine zukunftsfeste Krankenhausversorgung in den betroffenen Regionen gestellt. Die gute Auslastung der Kliniken ist nicht zuletzt ein Beleg für die hohe Qualität der medizinischen Versorgung in Bayern. Diese Leistungen verdienen Anerkennung."

Darüber hinaus hat der Krankenhausplanungsausschuss in seiner Sitzung am Montagnachmittag die Versorgung von Risikoneugeborenen im Freistaat weiter verbessert. Huml betonte: "Gerade Frühgeborenen müssen wir durch eine Versorgung auf höchstem medizinischen Niveau einen optimalen Start ins Leben ermöglichen. Deshalb unterstützt das bayerische Gesundheitsministerium den bedarfsgerechten kontinuierlichen Ausbau der Neugeborenen-Versorgung."