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Bayerns Gesundheitsministerin Huml und Innenminister Herrmann informieren über Schutzmaßnahmen zu Coronavirus - Kabinettsausschuss hat in München getagt

Meldung vom 28.02.2020 Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml und Innenminister Joachim Herrmann haben am Freitag in der Sitzung eines Kabinettsausschusses in München über die aktuelle Entwicklung beim neuen Coronavirus und über die Schutzmaßnahmen informiert. Huml betonte anschließend: "Die jüngsten Meldungen zu neuen Coronavirus-Fällen in Deutschland zeigen, dass die Lage ernst ist.

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Klar ist aber auch: Wir werden uns weiter mit aller Kraft dafür einsetzen, dass die Infektionsketten möglichst unterbrochen werden!" Die Ministerin fügte hinzu: "Bislang hatten wir dabei Erfolg. So ist es uns nach momentanem Stand gelungen, nach dem ersten Ausbruch der Krankheit in Bayern die Infektion zu einzudämmen, die von einer Firma im Landkreis Starnberg ausging. Dabei kam uns zugute, dass wir in Bayern mit der 'Task Force Infektiologie' eine schlagkräftige Spezialeinheit haben."

Auch Innenminister Herrmann versicherte, alles zu unternehmen, um die Bevölkerung bestmöglich zu schützen. "Polizei, Rettungsdienst, Feuerwehr, THW und die freiwilligen Hilfsorganisationen sind für alle Eventualitäten sensibilisiert, vorbereitet und handlungsfähig", betonte Herrmann. "Die Zusammenarbeit klappt in Bayern hervorragend." Soweit erforderlich, könnte beispielsweise die Polizei bei Maßnahmen der Gesundheitsbehörden Vollzugshilfe leisten. "Davon abgesehen unterstützen wir die Gesundheitsbehörden bei den Aufklärungsmaßnahmen", erklärte Herrmann. So werde die Bayerische Polizei wichtige Verhaltensregeln und Merkblätter beispielsweise über ihre Social-Media-Kanäle verbreiten, in den Polizeiinspektionen auflegen und im Einsatzgeschehen verteilen. Auch auf den Webseiten des Innenministeriums gebe es weiterführende Links.