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Aufbau des elektronischen Polleninformationsnetzwerkes ist bald abgeschlossen

Meldung vom 11.10.2018 Huml: Aufbau des elektronischen Polleninformationsnetzwerkes ist bald abgeschlossen - Bayerns Gesundheitsministerin: Sechste von acht Messstationen wird jetzt in Hof aufgebaut - Regelbetrieb startet im Frühjahr 2019 - Pollensaison 2018 ist vorüber

Der Aufbau des elektronischen Polleninformationsnetzwerkes (ePIN) in Bayern ist bald abgeschlossen. Am Samstag (13. Oktober) wird im oberfränkischen Hof die sechste von insgesamt acht elektronischen Messstationen aufgebaut. Darauf hat Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml am Donnerstag verwiesen.

Das Projekt "ePIN" wird im Auftrag des bayerischen Gesundheitsministeriums durch das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) aufgebaut. Huml erläuterte: "Die Auswahl der acht 'ePIN'-Standorte basiert auf einer umfangreichen mehrjährigen Machbarkeitsstudie des Zentrums für Allergie und Umwelt der Technischen Universität München und des Helmholtz Zentrums München in Zusammenarbeit mit internationalen Experten. Ziel war es, unter Berücksichtigung verschiedener Klimaparameter und der Bevölkerungsdichte in Bayern die optimale Verteilung der acht elektronischen Messstationen zu bestimmen und somit den Pollenflug in Bayern möglichst repräsentativ abzudecken."

Das Projekt "ePIN" ist Teil der bayerischen Klimaanpassungsstrategie und wurde am 13. September 2016 vom Bayerischen Ministerrat beschlossen. Es wird unter Leitung des LGL durchgeführt. Berater und Projektpartner sind das Zentrum für Allergie und Umwelt (ZAUM) der Technischen Universität München und das Helmholtz Zentrum München, das Leibniz Rechenzentrum (LRZ) sowie weitere nationale und internationale Forschungseinrichtungen.

Weitere Informationen finden sich im Internet unter:elektronisches Polleninformationsnetzwerk (ePIN)