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2,2 Millionen Euro für digitales Demenz-Forschungsprojekt

Meldung vom 17.12.2018 2,2 Millionen Euro für digitales Demenz-Forschungsprojekt - Bayerns Gesundheitsministerin Huml: Demenz ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit

Bayerns Gesundheits- und Pflegeministerin Melanie Huml treibt die Grundlagen- und Versorgungsforschung bei Demenzerkrankungen voran. Huml betonte am Montag anlässlich der Übergabe eines Förderbescheids in Höhe von 2,2 Millionen Euro für das digitale Demenzforschungsprojekt "DigiDEM Bayern" in Nürnberg: "Demenz ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit. Mit dem Projekt 'DigiDEM' wollen wir  den Langzeitverlauf dieser Erkrankung besser verstehen. Außerdem geben wir mit einer Online-Plattform konkrete Unterstützungsangebote für Betroffene, pflegende Angehörige und Ehrenamtliche."

Das Forschungsprojekt "DigiDEM Bayern" ist ein Kooperationsprojekt der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU), des Universitätsklinikums Erlangen und des Medical Valley Europäische Metropolregion Nürnberg. Es startet im Januar 2019.

Die Ministerin fügte hinzu: "Ziel der Demenzstrategie ist es, die Gesellschaft für die Erkrankung Demenz zu sensibilisieren und für mehr Akzeptanz zu sorgen. Nur so wird es uns gelingen, den Betroffenen ein Leben in der Mitte der Gesellschaft zu ermöglichen. Demenzkranke und Angehörige sollen erfahren, dass sie nicht allein gelassen werden."

Im Rahmen des Handlungsfelds "Grundlagen- und Versorgungsforschung" dieser Strategie wird "DigiDEM Bayern" im beantragten Bewilligungszeitraum vom 01.01.2019 bis zum 31.12.2020 mit 2,2 Millionen Euro gefördert.